die Hoffnung

Wie werde ich Christ?

Christ werden heisst nicht, formell einer Kirche beizutreten oder ein bestimmtes Leben zu führen. Es geht um ein persönliches Verhältnis zu Gott — und das beginnt an einem Punkt, den man selbst setzt.

Noch ist Nacht. Der Morgenstern leuchtet schon — bis der Tag anbricht. Offenbarung 22,16; 2. Petrus 1,19 Noch ist es nicht Tag. Aber das Licht ist schon da. Maleachi 3,20 Einmal wird die Sonne nicht mehr das Licht sein, das gebraucht wird. Jesaja 60,19 Bleibe bei uns, denn es will Abend werden. Lukas 24,29

Die eigene Lage erkennen

Der Anfang ist eine ehrliche Einschätzung: dass man von Gott getrennt ist und diese Trennung nicht selbst überwinden kann. Nicht, weil man ein besonders schlechter Mensch wäre, sondern weil es allen so geht.

Römer 3,23

Dieses Bewusstsein ist nicht Selbstverachtung. Es ist die Voraussetzung dafür, ein Geschenk überhaupt annehmen zu können.

Sich für Christus entscheiden

Der zweite Punkt ist eine Entscheidung: Jesus Christus als den anzunehmen, der die eigene Schuld getragen hat. Also zu glauben, dass er dafür gestorben und am dritten Tag auferstanden ist.

Paulus beschreibt es als zweierlei, das zusammengehört: mit dem Mund bekennen, dass Jesus der Herr ist, und im Herzen glauben, dass Gott ihn auferweckt hat.

Römer 10,9

Dieser Glaube ist mehr als ein Für-wahr-Halten. Es ist ein Vertrauen, das sich auf jemanden verlässt — so, wie man sich auf einen Menschen verlässt und nicht auf eine Aussage über ihn.

Neues Leben empfangen

Wer glaubt, empfängt durch den Heiligen Geist neues Leben. Die Bibel nennt das wiedergeboren werden.

Johannes 3,3–8; 2. Korinther 5,17

Das ist kein Gefühl und kein Erlebnis, das man vorweisen müsste. Manche erleben einen deutlichen Umbruch, andere merken zunächst wenig. Beides ist normal.

Nicht allein bleiben

Was dann folgt, ist kein Alleingang. Der Glaube lebt davon, dass man ihn nicht für sich behält: die Bibel lesen, beten, andere Christen suchen, sich taufen lassen.

Such dir Menschen, mit denen du darüber reden kannst. Eine Gemeinde, in der die Bibel ernst genommen wird und in der du Fragen stellen darfst — auch unbequeme.

Was nicht dazugehört

Du musst niemandem etwas beweisen. Du musst kein bestimmtes Erlebnis haben, keine bestimmten Worte sagen und keine Vorleistung erbringen.

Und du musst nicht zuerst dein Leben in Ordnung bringen. Das ist die Reihenfolge, die viele annehmen — und sie stimmt nicht. Was sich ändert, ändert sich danach, nicht vorher.

Es beginnt nicht damit, dass du etwas leistest. Es beginnt damit, dass du etwas annimmst.

Wenn du Fragen hast

Diese Seite kann kein Gespräch ersetzen. Wenn du mit jemandem reden möchtest, der dir zuhört und keine fertige Antwort verkauft, meld dich: kontakt@die-hoffnung.ch.

Und wenn du zuerst weiterlesen willst: Die vier Schritte auf dieser Website erklären, worauf das alles gründet.

Zur Übersicht