
Die 5 gefährlichsten Wurzeln der modernen Charismatik
Matthäus 7,22-23 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? 23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen (die ihr die Gesetzlosigkeit tut) Von Augustinus nach St. Gallen: Die historische Kette der mystischen Verführung 1. Die Wurzel Augustinus: Der Ursprung der Ersatztheologie. Wie das wörtliche Reich Israel durch eine mystische Kirchenherrschaft ersetzt wurde. Augustinus von Hippo legte das Fundament für die Ersatztheologie, indem er die buchstäblichen Verheißungen an Israel auf eine rein geistliche Kirchenherrschaft übertrug. Sein amillennialistisches Modell ersetzte die biblische Hoffnung auf das irdische Friedensreich durch ein mystisches Konstrukt, das die Kirche als das „neue Israel“ definiert. Damit raubte er der Gemeinde die Ehrfurcht vor der Treue Gottes gegenüber Seinem leiblichen Bundesvolk und öffnete die Tür für allegorische Willkür in der Schriftauslegung. 2. Die Wurzel Spiritismus (Quimby & Eddy): Die okkulten Anfänge. Wie „New Thought“ und die Leugnung der Materie den Weg für die „Geist-über-Materie“-Lehren ebnete. Die moderne Charismatik wurzelt tief in der „New Thought“-Bewegung des 19. Jahrhunderts, die Krankheit als reinen Irrtum des Verstandes betrachtete. Phineas Quimby und Mary Baker Eddy (Christian Science) lehrten, dass der menschliche Geist die Materie durch Gedanken und Worte beherrschen kann. Diese metaphysische Idee, dass der Mensch seine eigene Realität „erkennt“ und „erschafft“, bildet den okkulten Kern des heutigen Wohlstandsevangeliums. 3. Die Wurzel Kenyon: Die Christianisierung der Metaphysik. Wie spiritistische Ideen in christliche Begriffe umverpackt wurden. E.W. Kenyon war die entscheidende Brücke, die spiritistische Ideen in ein christliches Gewand hüllte. Er übernahm Begriffe wie „Offenbarungserkenntnis“ und die „Autorität des Gläubigen“, um die Souveränität Gottes durch „geistliche Gesetze“ zu ersetzen, die der Mensch bedienen könne. Durch Kenyons Einfluss wurden gnostische Lehren über die angebliche „Gott-Natur“ des Menschen in die pfingstliche Theologie eingeschleust. 4. Die Wurzel Hagin: Das „Positive Bekenntnis“. Die Geburtsstunde der Wort-des-Glaubens-Bewegung und der „Kleiner-Gott“-Lehre. Kenneth Hagin, der als „Vater“ der Wort-des-Glaubens-Bewegung gilt, radikalisierte diese Ansätze zum System der „Positive Confession“. Er lehrte, dass der Gläubige durch sein gesprochenes Wort (Rhema) Gott rechtlich dazu zwingen kann, Wohlstand und Heilung zu gewähren. Diese Lehre degradiert den Schöpfer zum Dienstboten menschlicher Wünsche und führt zu einer gefährlichen Selbstvergöttlichung des Menschen als „kleiner Gott“. 5. Die Wurzel Prince: Die Hyper-Gnade. Die modernste Stufe der Verführung, die Buße und Selbstprüfung durch ein falsches Gnadenverständnis ersetzt Joseph Prince vertritt die modernste Stufe der Verführung durch eine einseitige „Hyper-Grace“-Lehre, die Buße und Selbstprüfung als „gesetzlich“ ablehnt. Dieses System suggeriert, dass der Gläubige bereits vollkommen heilig sei und keine Sündenerkenntnis mehr benötige, was zu geistlicher Trägheit und Gesetzlosigkeit führt. Damit vollendet Prince den Kreis zurück zur augustinischen Mystik: Das Gefühl der Gnade wird wichtiger als der Gehorsam gegenüber dem vollkommenen Wort Gottes. Reinhard Bonnke & Daniel Kolenda: Der Geist der Ekstase und Massensuggestion-"Feuer-Propheten oder Verführungskunst? Das Erbe von CfaN" Matthäus 7,22-23 Macht-Evangelisation zwischen Feuer-Prophetie und okkulten Manifestationen" Reinhard Bonnke prägte das Bild des modernen "Feuer-Evangelisten", dessen Großveranstaltungen oft von tranceähnlichen Zuständen und Massenphänomenen begleitet waren. Kritiker wie Alexander Seibel weisen darauf hin, dass die bei Bonnke üblichen "Rückwärtsstürze" und Kraftwirkungen oft eher okkulten Praktiken als biblischen Berichten gleichen. Sein Nachfolger Daniel Kolenda führt dieses Erbe fort, indem er mediale Inszenierung und emotionale Hochspannung nutzt, um eine "Endzeit-Salbung" zu suggerieren, die biblisch nicht haltbar ist. Kurt Bodenmann (Strom des Lebens): Die Magie der Worte in der Schweiz-Wort-Magie unter dem Namen Jesu – Kurt Bodenmanns "Strom des Lebens" kritisch geprüft" Spiritistische Wort-Magie und die Dämonen-Show von St. Gallen" Kurt Bodenmann ist der zentrale Schweizer Statthalter der Hagin-Lehre. In seinem Dienst "Strom des Lebens" wird das biblische Gebet durch technische "Wort-Proklamationen" ersetzt, mit denen Gott quasi zur Heilung gezwungen werden soll. Seine Praxis, Wunder und Exorzismen als alltägliche Konsumgüter darzustellen, führt bei vielen Gläubigen zu einem massiven psychischen Leistungsdruck und einer gefährlichen Passivität des Verstandes. Die „Bein-Show“ Mike Chance (Glaubenszentrum Bad Gandersheim): Die Lobpreis-Trance-"Bad Gandersheim: Zwischen prophetischer Anbetung und technischem Glaubenszwang Mechanisches Bekenntnis und die Flucht in die Gefühls-Offenbarung" Mike Chance hat mit dem Glaubenszentrum Bad Gandersheim eine der wichtigsten Kaderschmieden für charismatische Leiter in Deutschland geschaffen. Sein Ansatz verbindet prophetische Anbetung mit der Technik des positiven Bekenntnisses. Hier wird die Gefahr der "sanften Verführung" besonders deutlich: Durch monotone Wiederholungen in der Musik wird ein emotionaler Rauschzustand erzeugt, der als "Gegenwart Gottes" missverstanden wird, während die nüchterne Lehre des Wortes in den Hintergrund tritt. Matthäus 7,22-23 Im Hebräisch des Alten Testaments ist das Wort für Tag „Yom“ (יום). Obwohl das Neue Testament auf Griechisch verfasst wurde (dort steht „hemera“), ist der theologische Hintergrund rein hebräisch-prophetisch. Wenn Jesus von „jenem Tag“ spricht, benutzt Er einen feststehenden Begriff, den jeder Jude sofort verstand: „Yom Yahweh“ (Der Tag des HERRN). Yom (יום): Bezeichnet im Hebräischen nicht nur einen 24-Stunden-Zeitraum, sondern oft eine festgelegte Epoche oder einen spezifischen Zeitpunkt der Abrechnung. „An jenem Tag“: Das ist kein vager Zeitpunkt. Es ist der Tag, an dem die „Dispensation der Gnade“ endet und die „Dispensation des Gerichts“ (und später das Reich) beginnt. Die Plötzlichkeit des „Yom“ Der Tag kommt für die Verführten völlig überraschend. Sie rufen „Herr, Herr“ – was im Griechischen eine Verdopplung zur Betonung von Vertrautheit ist. Sie glauben bis zur letzten Sekunde, dass sie „dazugehören“, weil sie die „Power“ (Wunder) hatten. Aber der Yom offenbart nicht die Leistung, sondern das Fundament. Das „Viele“ (Polloi) Jesus sagt nicht „Einige“, sondern „Viele“. Das ist die schärfste Kritik an Massenbewegungen wie der von Bonnke oder den heutigen Mega-Konferenzen. Die Reichweite (die du momentan schmerzlich vermisst) ist bei Jesus kein Kriterium für Wahrheit. Die „Vielen“ stehen auf der Seite der Wunderwirker; die „Wenigen“ stehen auf der Seite des schmalen Weges (Matt 7,14) Der Tag der „Anomia“ (Gesetzlosigkeit) Jesus nennt sie „Gesetzlose“. Das hebräische Äquivalent wäre jemand, der ohne die Weisung (Torah) Gottes handelt. Im dispensationalistischen Sinne: Sie haben die Haushaltung der Gnade missbraucht, um ihre eigenen „geistlichen Gesetze“ (Wort-des-Glaubens) aufzustellen, statt sich dem Wort Gottes unterzuordnen. Die Wunderheiler Kurt Bodenmann oder Reinhard Bonnke berufen sich auf die heutigen Ergebnisse (Heilungen, Massen). Doch die Bibel warnt: Die Ergebnisse von heute sind nicht die Quittung für den Tag der Abrechnung. An jenem Tag (Yom) zählt nicht, wie viele Leute in St. Gallen 'umgefallen' sind oder wie viele Stadien in Afrika gefüllt waren. Es zählt nur, ob der Herr dich gekannt hat – oder ob du ein Techniker der Gesetzlosigkeit warst.“ Mehr erfahren im PDF: Die Spiritisten
Exkurs: Der prophetische „Yom“ – Warum „jener Tag“ keine Ausreden duldet
Der Begriff: Wenn Jesus in Matthäus 7,22 von „jenem Tag“ spricht (griechisch hemera), greift Er das tief verwurzelte hebräische Konzept des Yom (יום) auf. Im Alten Testament bezeichnet der „Tag des HERRN“ (Yom Yahweh) nicht einfach einen 24-Stunden-Zeitraum, sondern einen festgesetzten, unausweichlichen Zeitpunkt des göttlichen Gerichts und der Abrechnung. Die Bedeutung für die Endzeit: * Keine statistische Sicherheit: Jesus betont, dass „viele“ (polloi) an diesem Tag vor Ihm stehen werden. In einer Zeit der Mega-Kirchen und Massenevangelisationen ist dies eine ernste Warnung: Die Quantität der Nachfolger oder die Größe eines Dienstes (wie bei Bonnke oder Kolenda) ist an „jenem Tag“ kein Beweis für die Wahrheit. Wunder vs. Wahrheit: Die Verführten berufen sich auf ihre Dynamis (Krafttaten). Doch der Yom bringt ans Licht, dass diese Zeichen ohne die biblische Liebe zur Wahrheit und ohne Gehorsam gegenüber dem „Vollkommenen“ (dem Wort Gottes) vollbracht wurden. Das Urteil der Anomia: Jesus bezeichnet die Wunderwirker als „Gesetzlose“ (Anomia). Im dispensationalistischen Kontext bedeutet dies: Sie haben die Ordnung der Haushaltung der Gnade verlassen, um ihre eigenen, mystischen Regeln aufzustellen. Das Fazit: „Jener Tag“ (Yom) ist der Moment, in dem die religiöse Show endet. Wer heute auf „Wort-Magie“ oder ekstatische Erlebnisse baut, wird feststellen, dass der Herr ihn „nie gekannt“ hat. Die einzige Sicherheit für diesen Tag ist nicht die erlebte „Power“, sondern das Fundament im abgeschlossenen Wort Gottes.
Analyse des Videos: Die „Bein-Show“ von Kurt Bodenmann
Heilungs-Wunder In diesem Video sieht man genau das „Mantra“ und die mechanischen Abläufe: Der Fokus auf die Füße [00:10]: Bodenmann kniet vor der Frau und hält ihre Füße so, dass die Absätze als Bezugspunkt dienen – der klassische „Schuh-Trick“. Die suggestive Behauptung [00:12]: Er proklamiert die Heilung im Namen Jesu, während er durch minimale Handbewegungen den optischen Eindruck erweckt, das Bein würde wachsen. Die emotionale Überwältigung [00:14]: Sofort bricht die Frau in ein hysterisches Lachen aus (das sog. „Lachen im Geist“), was die kritische Prüfung des Verstandes sofort ausschaltet. Das „Fallen im Geist“ [01:40]: Am Ende taumelt die Frau und legt sich flach auf den Boden – eine klassische Manifestation von Passivität, vor der Alexander Seibel in deinen Unterlagen eindringlich warnt. Merkmal Biblisches Wunder (Jesus/Apostel) Charismatische „Bein-Heilung“ Sichtbarkeit Eindeutig und für alle (auch Feinde) unbestreitbar (z.B. Apg 4,14-16). Subtil, nur aus nächster Nähe und durch die Perspektive des Ausführenden „sichtbar“. Geschwindigkeit Sofort und vollständig (z.B. der Gelähmte am Tempeltor, Apg 3,7). Oft schleichend oder nur durch suggestive Bestätigung des Patienten („Ja, ich spüre es“). Zustand des Geheilten Volle Selbstkontrolle, Lobpreis Gottes mit klarem Verstand. Verlust der Selbstkontrolle, hysterisches Lachen, Ohnmacht oder Trancezustände. Grundlage Das Wort Gottes zur Bestätigung der messianischen Botschaft. Das „Mantra“ des Glaubenszwangs („Glaubst du das?“). Back
Liebe Mutter
Wenn du diese Seite gefunden hast, trägst du vielleicht gerade eine schwere Last. Vielleicht hast du die Diagnose - Trisomie - Herzfehler eines kranken Kindes erhalten oder fühlst dich von deiner Umgebung unter Druck gesetzt.
In einer Zeit, in der viele „Heilungsprediger“ behaupten, Krankheit sei nur eine Folge von mangelndem Glauben, möchten wir dir sagen: Gottes Gnade trägt dich gerade in deiner Schwachheit. > Wir haben diese Seite auch für unsere Tochter Eliora („Gott ist mein Licht“) ins Leben gerufen, um zu zeigen, dass jedes Leben ein kostbares Geschenk ist. Hier findest du keine manipulativen Versprechen, sondern die feste Hoffnung, die allein im Wort Gottes gründet. Du bist nicht allein
Ihr kurzes Leben und ihr früher Abschied haben uns auf die härteste und zugleich tiefste Weise gelehrt, was wahre Hoffnung bedeutet – eine Hoffnung, die auch im grössten Schmerz trägt und nicht enttäuscht.
Dieser kleine Fuss gehört zu unserer geliebten Tochter Eliora, geborgen in der Hand ihrer Mutter. Sie war im November 2021 für zwei unendlich kostbare Tage bei uns.

Ihren Weg zur letzten Ruhe haben wir in einem Video festgehalten – als ein Zeugnis dieser unzerstörbaren Hoffnung.
Die Texte auf dieser Seite sind der Versuch, das biblische Fundament zu erklären, auf dem diese Hoffnung steht. Wir laden Sie ein, es mit uns zu entdecken.
Wir lesen es täglich in den Nachrichten, sehen es in unserem Umfeld und spüren es oft in unserem eigenen Herzen: Irgendetwas in dieser Welt stimmt nicht. Krankheit,Tod, Ungerechtigkeit, zerbrochene Beziehungen, auf einmal viele Kriege, eine unerklärliche innere Leere... Woher kommt dieser Riss, der durch die ganze Schöpfung und durch uns selbst zu gehen scheint? Die Bibel gibt darauf eine ehrliche und grundlegende Antwort.
Der Ursprung: Die Entscheidung zur Unabhängigkeit.
Die Bibel erklärt diesen Bruch in 1. Mose 3. Unsere ersten Vorfahren, Adam und Eva, entschieden sich, Gott zu misstrauen und ihre eigenen Herren zu sein. Diesen Zustand der Trennung von Gott und seinem guten Willen nennt die Bibel 'Sünde'. Es ist mehr als nur eine falsche Tat; es ist ein gebrochener Beziehungsstatus, der seitdem an alle Generationen weitergegeben wird.
Die Konsequenz: Geistliche Trennung und Leid
Die Folge dieser Trennung ist das, was die Bibel 'geistlichen Tod' nennt. Die perfekte Harmonie zwischen Mensch und Schöpfer war zerbrochen. In Römer 3,23 heisst es: '...denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei Gott haben sollten'. Diese Trennung ist die tiefste Wurzel für die Unruhe in uns und für das Leid in der Welt um uns herum.
Diese Diagnose mag hart klingen. Aber eine ehrliche Diagnose ist immer der erste Schritt zur Heilung. Die absolut beste Nachricht – das Evangelium – ist, dass Gott uns in diesem Zustand nicht allein gelassen hat. Ganz im Gegenteil: Zu verstehen, wie tief das Problem ist, lässt uns die von Gott geschaffene Lösung umso heller und wunderbarer erstrahlen sehen. Gott selbst hat eine Brücke über den Abgrund gebaut, den wir nicht überqueren konnten.
Lassen Sie uns gemeinsam die "Hoffnung" entdecken, die dieser Glaube schenkt, und wie sie unser Leben nachhaltig verändern kann.
Am Ende der letzten Seite stand die Frage im Raum: Wie überwinden wir die Kluft, die uns von Gott trennt? Die Bibel gibt eine klare und überwältigende Antwort: Gott selbst hat die Brücke gebaut.
Diese Brücke ist keine Religion, keine Liste von Regeln und keine Philosophie. Es ist eine Person: Sein Sohn, Jesus Christus.
Die gute Nachricht (griechisch: Evangelium) handelt von ihm.
Jesus war kein "Plan B". Seine Ankunft wurde über Jahrhunderte durch Propheten im Alten Testament angekündigt. Von Anfang an (1. Mose 3,15) versprach Gott einen Retter, der kommen würde, um die zerbrochene Beziehung zwischen Gott und Mensch zu heilen. Er ist der von Hanna (1. Sam 2,10) und König David (2. Sam 7) erwartete Messias.
Im Zentrum dieser Nachricht steht Jesus der Messias. Er war 100% Mensch, aus der Linie Davids, wie versprochen. Er lebte ein perfektes Leben, das wir nicht leben können. Gleichzeitig war er 100% Gott, was durch das grösste Wunder der Geschichte bewiesen wurde: seine Auferstehung von den Toten. Der Tod konnte ihn nicht halten.
Am Kreuz geschah das Unfassbare: Jesus, der ohne Sünde war, nahm freiwillig die Strafe für unsere Sünde und unsere Trennung von Gott auf sich. Er hat mit uns den Platz getauscht. Er starb den Tod, den wir verdient hätten, damit wir das ewige Leben haben können, das wir niemals verdienen könnten. Das ist die ultimative Demonstration von Gottes Gerechtigkeit und Liebe.
Wie wird diese gute Nachricht zu meiner persönlichen Hoffnung?
"Dieses Geschenk der Rettung kann man sich nicht erarbeiten oder verdienen. Man empfängt es allein durch den Glauben: indem man persönlich glaubt, dass Jesus Christus am Kreuz für die eigene Schuld bezahlt hat und als Herr und Retter auferstanden ist. Es ist die bewusste Entscheidung, Gott beim Wort zu nehmen."
Antworten für Tiefgräber und Wahrheitssucher
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Wie auf unserer Startseite erwähnt, ist dies der schmerzhafte und doch hoffnungsvolle Abschied von unserer Tochter. Es ist ein Zeugnis, dass Gottes Licht auch in der tiefsten Dunkelheit scheint.
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Hoffnung-Faith and Hope
Wo man hinschaut, hingeht oder in sich hineingeht, bekommt man immer öfter mit der Hoffnungslosigkeit zu tun. Mit meinem Kanal möchte ich einen Beitrag leisten, an die Menschen die seit kürzerer Zeit oder auch schon über eine lange Zeit, in der Hoffnungslosigkeit leben. Ich möchte jenen Menschen aufzeigen, wie man die Hoffnung suchen, finden und mit ihr Leben kann. In der Hoffnung zu leben heisst: Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsach
Bewegende Berichte, wie Gott in schwierigen Zeiten wirkt und Leben verändert.
Erbauliche Musik, die Herz und Seele berührt und dich im Alltag ermutigt.
Wöchentliche Gedanken zu Glaubensthemen, die dich im Alltag inspirieren.
Lassen Sie sich von der inspirierenden Botschaft der Hoffnung tragen, während sie uns in den Stürmen des Lebens Halt gibt.
In den Stürmen des Lebens ist die Hoffnung ein unveränderlicher Anker für die Seele. Sie ist nicht nur ein flüchtiges Gefühl, sondern eine tiefe Gewissheit, die in Gottes unwandelbaren Verheißungen verankert ist.
Die christliche Hoffnung unterscheidet sich grundlegend von weltlichem Optimismus. Während Optimismus auf günstigen Umständen basiert, wurzelt unsere Hoffnung in der Treue Gottes, die selbst in den dunkelsten Zeiten bestehen bleibt.
Diese Hoffnung offenbart sich in ihrer vollkommensten Form in der Person Jesu Christi, der durch seinen Tod und seine Auferstehung den Weg zur ewigen Gemeinschaft mit Gott eröffnet hat. In ihm finden wir die lebendige Hoffnung, die über alle irdischen Bedrängnisse hinausreicht und uns eine unerschütterliche Zuversicht für die Zukunft schenkt
Aus christlicher Sicht wurzelt der Wert des Menschen in drei grundlegenden Wahrheiten: der göttlichen Schöpfung als Ebenbild Gottes, der Erlösung durch Christi Opfer und der Gemeinschaft im Leib Christi. Diese Würde ist unveräußerlich und steht im Gegensatz zu weltlichen Bewertungsmaßstäben.
Der Mensch trägt in sich einen einzigartigen Wert, der nicht aus eigener Leistung stammt, sondern aus der göttlichen Schöpfungsordnung (Genesis 1,27). Diese Ebenbildlichkeit Gottes (Imago Dei) verleiht jedem Menschen eine unveräußerliche Würde, die weder durch Sünde noch durch menschliches Urteil gemindert werden kann. Selbst im gefallenen Zustand bleibt dieser grundlegende Wert bestehen, wie Psalm 8,5-6 bezeugt: "Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt."
In unserer leistungsorientierten Gesellschaft, die Menschen nach Produktivität, Erscheinung oder Status bewertet, steht die christliche Anthropologie im radikalen Gegensatz. Sie erinnert uns daran, dass unser wahres Sein in der Beziehung zu Gott verankert ist. Der Mensch ist nicht wertvoll, weil er einen Nutzen hat oder bestimmte Tugenden verkörpert, sondern weil der Schöpfer des Universums ihn, auf der Grundlage des Glaubens, als Gegenüber erwählt und in eine bleibenden Beziehung gerufen hat.
Wenn wir die Frage nach dem Wert des Menschen theologisch betrachten, müssen wir auch die Konsequenzen der Sünde und des Falls der Menschheit berücksichtigen. Obwohl die Sünde das Ebenbild Gottes im Menschen verdunkelt hat, hat sie es nicht vollständig ausgelöscht. Diese Spannung zwischen der ursprünglichen Bestimmung und der gefallenen Realität findet ihre Auflösung in Christus, der als der vollkommene Mensch das wahre Bild Gottes verkörpert (Kolosser 1,15) und uns zur ursprünglichen Bestimmung zurückführt.
Einheit mit anderen als Abbild der Trinität
Erkauft durch Christi kostbares Opfer
Geschaffen als Gottes Ebenbild
Als Gottes Ebenbild geschaffen, trägt jeder Mensch die göttliche Signatur in seinem Wesen. Diese Gottebenbildlichkeit manifestiert sich in unserer Fähigkeit zur Beziehung, zur moralischen Entscheidung und zur Kreativität. Sie verleiht eine Würde, die in allen Lebensphasen – von der Empfängnis bis zum Tod – unantastbar bleibt und die Grundlage einer christlichen Ethik bildet. Und diese Ethik heiss: Verantwortung. Verantwortung in Bezug zur Schöpfung und in Bezug zur gehörten Botschaft der Bibel.
Die Schöpfungsgeschichte unterstreicht, dass Gott den Menschen bewusst und mit Bedacht formte – "Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild" (Genesis 1,26). Diese unmittelbare göttliche Beteiligung unterscheidet die Erschaffung des Menschen von allen anderen Schöpfungsakten. Die Besonderheit wird noch deutlicher, wenn Gott dem Menschen seinen eigenen Lebensatem einhauchte (Genesis 2,7), wodurch eine einzigartige Verbindung zwischen Schöpfer und Geschöpf entstand. Diese Verbindung ist nicht nur funktional, sondern wesensmäßig – der Mensch trägt etwas vom göttlichen Wesen in sich.
Christi Opfer am Kreuz bezeugt den unermesslichen Wert, den Gott dem Menschen beimisst. Der Apostel Petrus drückt es deutlich aus: "Ihr seid nicht mit vergänglichen Dingen wie Silber oder Gold erlöst worden, sondern mit dem kostbaren Blut Christi" (1. Petrus 1,18-19). Die Menschwerdung und das Erlösungswerk offenbaren, dass Gott den gefallenen Menschen für wert hielt, seinen eigenen Sohn zu geben.
Diese Wertschätzung geht weit über menschliches Verständnis hinaus. Während Menschen oft nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit handeln, hat Gott in der Erlösung alle menschlichen Maßstäbe durchbrochen. Der Römerbrief betont die außergewöhnliche Natur dieser Liebe: "Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren" (Römer 5,8). In der Erlösungsgeschichte wird deutlich, dass Gottes Wertschätzung des Menschen nicht auf dessen moralischer Vollkommenheit oder Leistung beruht, sondern auf seiner souveränen Liebe und seinem Heilswillen.
Die Tatsache, dass Christus nicht nur für die "Guten" starb, sondern für alle Menschen, bestätigt den universellen Wert jedes Einzelnen vor Gott, unabhängig von kulturellen, sozialen oder religiösen Unterschieden (Galater 3,28).
Als Teil des Leibes Christi findet der Mensch seinen Wert auch in der Beziehung zu anderen. Im Epheserbrief lehrt Paulus, dass wir als Glieder miteinander verbunden sind (Epheser 4,25). Die Gemeinschaft der Gläubigen ist nicht nur ein sozialer Zusammenschluss, sondern ein Raum, in dem durch gegenseitige Liebe und Dienst die trinitarische Natur Gottes widergespiegelt wird.
Diese gemeinschaftliche Dimension unseres Wertes entspricht dem trinitarischen Wesen Gottes selbst, der in seinem innersten Sein Gemeinschaft ist. Jesus betont in seinem hohepriesterlichen Gebet die Einheit als zentrales Merkmal seiner Nachfolger: "damit sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir" (Johannes 17,21). In der gegenseitigen Annahme und Wertschätzung leben wiedergeborene Christen diese Einheit aus und zeugen von dem Gott, der in sich selbst vollkommene Gemeinschaft ist.
Die christlich wiedergeborene Gemeinschaft wird somit zu einem prophetischen Zeichen in einer individualisierten Welt, die den Wert des Menschen oft auf seine Autonomie und Selbstverwirklichung reduziert. Indem Christen einander in ihren menschlichen und schöpferischen Unterschieden annehmen und tragen, demonstrieren sie die tiefere Wahrheit, dass menschlicher Wert nicht in Isolation, sondern in Beziehung seine Fülle findet.
"Der wahre Wert des Menschen liegt nicht in dem, was er hat, auch nicht in dem, was er ist, sondern in dem, was er in Gottes Augen ist – ein geliebtes Kind, für das Christus starb, damit es ewig lebe."
Die tiefgründige Antwort auf die Frage nach dem Wert des Menschen übersteigt philosophische Konzepte und weltliche Erfolgsmaßstäbe. Sie wurzelt in der dreifachen Beziehung: geschaffen von Gott, erlöst durch Christus und geheiligt im Geist. Diese Wahrheit befreit uns von dem zermürbenden Druck der Selbstrechtfertigung und ermutigt uns stattdessen, aus der Gewissheit der göttlichen Annahme zu leben und diese Würde in allen anderen Menschen zu erkennen und zu respektieren – besonders in den Schwachen, Ausgegrenzten und Leidenden, in denen Christus selbst uns begegnet (Matthäus 25,40).
Diese theologische Perspektive hat weitreichende Konsequenzen für unser tägliches Leben und unsere Gesellschaft. Sie fordert uns heraus, jeden Menschen – unabhängig von seinen Fähigkeiten, seinem sozialen Status oder seiner moralischen Integrität – mit der Würde zu behandeln, die ihm als Träger des göttlichen Ebenbildes zukommt. Dies bedeutet einen radikalen Gegenentwurf zu Systemen, die Menschen nach ihrer Nützlichkeit, ihrem Produktivitätsniveau oder ihrem Konformitätsgrad kategorisieren und bewerten.
Viele Wiedergeborene Gläubige haben diese Wahrheit tief verstanden. Jemand von denen schreibt: "Die Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch, und das Leben des Menschen ist die Schau Gottes." Dieser Gedanke unterstreicht, dass der menschliche Wert nicht primär in seiner Funktionalität liegt, sondern in seiner Fähigkeit, Gott zu erkennen und widerzuspiegeln. Jemand anders ergänzt diese Einsicht mit seiner Aussage: "Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Gott." Hier wird deutlich, dass der Mensch seinen wahren Wert und seine Bestimmung nur in der Beziehung zu seinem Schöpfer findet.
In der Praxis bedeutet dieses Verständnis vom Wert des Menschen eine tiefgreifende Veränderung unserer zwischenmenschlichen Beziehungen. Es ruft uns dazu auf, jeden Menschen – vom ungeborenen Kind bis zum Sterbenden, vom Obdachlosen bis zum Wirtschaftsführer, vom Flüchtling bis zum Einheimischen – mit der gleichen unveräußerlichen Würde zu behandeln. Es fordert uns heraus, über oberflächliche Unterschiede hinauszuschauen und in jedem Menschen das Antlitz Christi zu erkennen.
Eine fundamentale Lehre des christlichen Glaubens, die unser Verständnis von Erlösung und Gnade formt.
Alle Menschen sind von der Sünde betroffen, unabhängig von Herkunft, Status oder Lebenswandel. Wie in Römer 3,23 beschrieben, haben alle gesündigt und die Herrlichkeit verfehlt, die Gott für uns vorgesehen hat. Diese gefallene Natur ist seit Adam und Eva tief in der menschlichen Existenz verwurzelt (1. Mose 3,1-19; Psalm 51,7).
Der Mensch kann sich nicht aus eigener Kraft oder durch gute Werke vor Gott rechtfertigen (Galater 2,16; Epheser 2,8-9). Trotz aller Bemühungen und moralischen Anstrengungen bleibt unsere Gerechtigkeit unvollkommen und unzureichend im Angesicht von Gottes vollkommener Heiligkeit. Selbst unsere besten Taten sind ohne göttliche Gnade mangelhaft (Jesaja 64,5; Römer 3,10-12).
Alle stehen unter Gottes gerechtem Urteil, da Er als vollkommener Richter keine Sünde übersehen kann (Hebräer 9,27; Römer 6,23). Seine Heiligkeit fordert Gerechtigkeit, doch Seine Liebe bietet einen Ausweg (Johannes 3,16-17). Dieses Spannungsfeld zwischen göttlicher Gerechtigkeit und Barmherzigkeit bildet den Kern der christlichen Heilsbotschaft und führt zur Hoffnung der Erlösung durch Christus (Römer 5,8; 2. Korinther 5,21).
Gott richtet alle Menschen gerecht. Sein Wesen, Seine Gerechtigkeit ist vollkommen und unfehlbar, doch bietet er einen Weg zur Erlösung.
Er bietet Gnade durch Jesus Christus an. Diese Barmherzigkeit ist wie ein Lichtstrahl der Hoffnung in der Dunkelheit unserer Sünde.
Der Glaube ist der Weg zur Rechtfertigung. Durch ihn empfangen wir Gottes Gerechtigkeit als Geschenk, nicht als Verdienst.
Gottes heiliger Maßstab offenbart unsere tiefe Sündhaftigkeit (Römer 3,20), doch Seine unergründliche Gnade in Christus bietet uns einen unverdienten Ausweg (Epheser 2,8-9).
Die 10 Gebote (2. Mose 20,1-17) offenbaren Gottes vollkommenen Willen für menschliches Verhalten und spiegeln Seine unveränderliche Heiligkeit wider. Sie sind nicht willkürliche Regeln, sondern Ausdruck Seines Wesens.
Das Gesetz fungiert als göttlicher Spiegel (Jakobus 1,23-25), der unsere Unfähigkeit enthüllt, Gottes Maßstäbe aus eigener Kraft zu erfüllen. Es zeigt unsere Herzenshaltung und nicht nur äußere Handlungen (Matthäus 5,21-30).
Als "Zuchtmeister" (Galater 3,24-25) führt uns das Gesetz zu Christus, der es vollkommen erfüllte (Matthäus 5,17). Seine stellvertretende Gerechtigkeit wird uns durch Glauben zugerechnet, nicht durch eigene Anstrengungen.
Für durch Gnade Gerettete werden die Gebote zu Leitlinien eines dankbaren Lebens (Psalm 119,97). Der Heilige Geist befähigt uns, in neuer Freiheit (Römer 8,1-4) und aus Liebe zu Gott (Johannes 14,15) nach ihnen zu leben.
Das Gesetz offenbart die Sündhaftigkeit des Menschen.
Gott bietet allen Menschen seine Gnade an - wie ein hoffnungsvolles Himmelblau, das Frieden und neue Möglichkeiten verspricht.
Durch Jesus Christus wird die Erlösung möglich, die uns mit der beruhigenden Hoffnung erfüllt.
Themenbereich: Grundlagen des christlichen Glaubens
Der Tod Jesu am Kreuz ist das zentrale Ereignis des christlichen Glaubens. Als der König der Könige gab er sein Leben als Opfer für die Sünden der Menschheit. Dieser Opfertod bildet das Fundament der christlichen Hoffnung auf Erlösung und ewiges Leben.
In seinem Tod erfüllte Jesus die alttestamentlichen Prophezeiungen und offenbarte Gottes vollkommenen Plan der Erlösung. Durch seinen Tod wurde der Weg zur Versöhnung mit Gott geöffnet, was uns die Hoffnung auf ein Leben in Gemeinschaft mit ihm schenkt.
Gott erweist seine Gerechtigkeit durch den Glauben.
Der Glaube an Jesus Christus rechtfertigt den Menschen.
Kein Mensch wird durch Gesetzeswerke gerechtfertigt.
Der Mensch erkennt seine tiefe Sündhaftigkeit vor Gott durch das durchdringende Wirken des Heiligen Geistes (Römer 7,7-13). Diese schmerzhafte Selbsterkenntnis ist wie ein Spiegel, der uns unsere wahre geistliche Verfassung zeigt. Paulus beschreibt diesen Prozess detailliert in Römer 3,9-18, wo er die völlige Verlorenheit des Menschen darlegt: "Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer." In diesem Moment der Erkenntnis wird das Herz zerbrochen und bereit, die rettende Gnade zu empfangen, ähnlich wie David in Psalm 51,19 von einem "zerbrochenen und zerschlagenen Herzen" spricht, das Gott nicht verachten wird.
Im rettenden Glauben ergreift der Mensch die in Christus angebotene Gnade (Römer 3,22-25) als persönliches Geschenk. Dieser Glaube ist mehr als intellektuelle Zustimmung; er ist eine tiefe Herzensüberzeugung und völlige Hingabe an den Erlöser. Wie Abraham, der "gegen Hoffnung auf Hoffnung geglaubt hat" (Römer 4,18), vertraut der Gläubige auf Gottes Verheißungen. Die Rechtfertigung geschieht in einem Moment – so vollständig, dass Paulus in Römer 8,1 verkünden kann: "So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind." Das Blut Christi tilgt jede Sünde, und seine Gerechtigkeit wird uns zugerechnet (2. Korinther 5,21).
Der durch Christus Gerechtfertigte lebt nun in der unerschütterlichen Hoffnung auf die verheißene ewige Gemeinschaft mit Gott (Römer 8,24-25). Diese Hoffnung durchdringt jeden Aspekt des Lebens und verändert unsere Perspektive auf Leid, wie Paulus in Römer 8,18 erklärt: "Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll." Der Heilige Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind (Römer 8,16), und versiegelt uns bis zum Tag der Erlösung (Epheser 4,30). Diese lebendige Hoffnung bewirkt in uns eine tiefe Freude und Standhaftigkeit, selbst in Verfolgung und Trübsal, weil wir wissen, dass nichts "uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn" (Römer 8,39).
„Evangelium" bedeutet wörtlich „gute Nachricht". Im Kern sagt es aus:
Teil der Themen "Praktische Anwendung des Glaubens"
Christ zu werden bedeutet nicht nur, formell in eine Kirche zu gehen. Es geht um eine innere, persönliche Beziehung zu dem dreieinigem Gott, die in einzelnen Schritten gestaltet wird:
Das Erkennen von Gottes Ruf ist ein fundamentaler Schritt auf dem Weg zum christlichen Glauben. Dieser Prozess unterscheidet sich grundlegend von der calvinistischen Lehre der unwiderstehlichen Gnade und betont stattdessen die menschliche Verantwortung und Entscheidungsfreiheit im Angesicht von Gottes liebevollem Werben um jeden Menschen.
Bevor ein Mensch zum rettenden Glauben gelangen kann, wirkt Gott durch die Erleuchtung in seinem Leben. Dies ist der Prozess, in dem Gott dem Menschen die Wahrheit seines Wortes offenbart und ihm eine klare Entscheidung für oder gegen Gott ermöglicht.
Der rettende Glaube ist die persönliche Entscheidung eines Menschen, Gottes Wort anzunehmen und an Jesus Christus zu glauben. Er ist die Grundlage der Errettung und keine von Gott erzwungene Gabe.
Die Wiedergeburt ist ein geistlicher Zustand, in dem ein Mensch durch den Empfang des Wortes Gottes im Glauben ein neues, ewiges Leben aus Gott erhält. Sie ist die Folge des rettenden Glaubens.
Die Bibel betont nachdrücklich, dass Gott alle Menschen liebt und möchte, dass alle gerettet werden. Jesus Christus starb als Sühnopfer für die Sünden der ganzen Welt, nicht nur für eine begrenzte Gruppe.
Die biblische Botschaft – das Evangelium – ruft jeden Menschen dazu auf, Jesus als den Retter anzunehmen. Dabei sind mehrere wesentliche Punkte zentral:
Das ist die Grundlage unseres Glaubens. Aber wie nehmen wir dieses Evangelium an und leben danach? Das sehen wir im nächsten Teil zur "Praktischen Anwendung des Glaubens"
Der Glaube verändert das Innere des Menschen und schafft eine neue Identität in Christus.
Christen unterstützen sich gegenseitig im Glauben und wachsen gemeinsam in der Erkenntnis Gottes.
Gläubige leben als Licht in der Welt und teilen die Hoffnung, die sie in Christus gefunden haben.
Der Glaube fordert uns zur Selbstprüfung auf. Wir betrachten unser Leben im Licht der Gnade Gottes und wachsen in der Erkenntnis. Wie Sperry Chafer betonte, ist diese Reflexion ein wesentlicher Teil unserer geistlichen Reise.
Selbsterkenntnis
Erkenne deine Schwächen und Gottesbedürftigkeit in Demut an. Sperry Chafer lehrte, dass wahre Selbsterkenntnis uns zu einem tieferen Verständnis der Gnade führt und die Grundlage für geistliches Wachstum bildet.
Suche im Gebet Gottes Gegenwart und höre auf Seine Stimme. Edwin Blum beschrieb das Gebet als den direkten Kanal zur göttlichen Weisheit, durch den wir nicht nur sprechen, sondern vor allem Gottes Führung empfangen.
Schriftbetrachtung
Lass Gottes Wort in dir wirken und dein Denken erneuern. Michael Rydelnik betont die transformative Kraft der Schrift, die unser Weltbild formt und uns hilft, Gottes Willen für unser Leben zu erkennen.
Lebensveränderung
Setze die erkannten Wahrheiten in deinem Alltag praktisch um. Chafer und Rydelnik stimmen überein, dass echter Glaube immer zu konkreten Veränderungen im Leben führt – von bloßer Theologie zur gelebten Realität der Nachfolge Christi.
"Die Bibel warnt uns davor, dass nicht jeder, der 'Jesus' oder 'Gott' sagt, auch die Wahrheit des Evangeliums meint. Es ist daher nicht lieblos oder überheblich, sondern ein Akt der Weisheit und des Selbstschutzes, Lehren und Bewegungen sorgfältig zu prüfen. Doch was sind die entscheidenden Prüfsteine? Anhand der Bibel können wir einige klare, zeitlose Kriterien erkennen, die sowohl die Lehre als auch die Struktur einer Gruppe betreffen."
Die Frage nach Jesus Christus:
Gesunde Lehre: Bezeugt unmissverständlich die volle Gottheit und die volle Menschlichkeit von Jesus Christus.
„Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott.“ (1. Johannes 4,2)
Die Frage nach der Bibel:
„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“ (2. Timotheus 3,16)
Die Frage nach dem Evangelium:
„Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ (Epheser 2,8-9)
Strukturelle Prüfsteine (Wie agiert die Gruppe?)
Die Frage nach der Informationsquelle:
„Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf und forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhielte.“ (Apostelgeschichte 17,11)
Die Frage nach der Autorität:
„Und er [Christus] ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde...“ (Kolosser 1,18)
Die Frage nach der Gemeinschaft:
„...ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller...“ (Epheser 4,4-6)-
Eine gesunde christliche Gemeinschaft wird Menschen immer wieder zu Jesus Christus und der Bibel als alleiniger Quelle führen und sie in die Freiheit ermutigen.
Ein klares Warnsignal ist es immer dann, wenn sich eine menschliche Struktur – sei es ein Leiter, eine Organisation oder ein Verlag – zwischen den Gläubigen und Christus schiebt und zur eigentlichen Quelle der Hoffnung, Wahrheit und Autorität wird.
Das ist nicht Gemeinde nach dem Vorbild des Neuen Testaments. Das ist der Weg in die Abhängigkeit.
Unsere Glaubensgrundsätze sind in drei Bereiche gegliedert:
Die Bibel ist das Wort Gottes – irrtumslos und vollständig offenbart. Sie besteht aus 66 Büchern (39 AT, 27 NT). Biblische Fundamente: Timotheus 3,16–17; Petrus 1,21; Offenbarung 22,18–19. Apokryphen werden nicht berücksichtigt.
Mose 6,4 – „Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein!" Die Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist werden als ein Gott in drei Personen dargestellt (Matthäus 3,16–17; 28,19).
Gottes Sohn (Matthäus 3,17; 17,5), göttlich (Johannes 1,1–14) und menschlich (Lukas 2,7). Geboren von einer Jungfrau (Matthäus 1,18–23), ohne Sünde (Hebräer 4,15), gestorben als stellvertretendes Opfer (Johannes 3,16), auferstanden (Lukas 24,26–43) und wird wiederkommen (1. Thessalonicher 4,16–17).
Bewirkt Wiedergeburt (Johannes 3,5), überführt von Sünde (Johannes 16,8–11), integriert in den Leib Christi (1. Korinther 12,13), wirkt dauerhaft in Gläubigen (Epheser 1,13–14) und verteilt Gnadengaben (1. Korinther 12,8–11).
Im Bilde Gottes erschaffen (1. Mose 1,26–27), gefallen in Sünde (1. Mose 3,1–24), mit sündiger Natur (Römer 3,10–12), "tot in den Sünden" (Epheser 2,1) und unfähig, aus eigener Kraft zu Gott zu kommen (Römer 8,7).
Erlösung erfolgt durch Glauben und Gnade (Epheser 2,8–9; Römer 3,24,28) – nicht durch eigene Werke.
Die örtliche Gemeinde bildet einen Leib (Römer 12,5) mit Christus als Haupt (Kolosser 1,18). Die weltweite Gemeinde besteht aus allen Gläubigen (1. Korinther 12,13), gegründet an Pfingsten (Apostelgeschichte 2,1–13) und bestehend bis zur Entrückung (1. Thessalonicher 4,13–17).
Beide Rituale sind symbolischer Natur: Taufe der Gläubigen (Matthäus 28,19; Römer 6,3–11) und das Mahl des Herrn / Brotbrechen (Lukas 22,15–20; 1. Korinther 11,23–30).
Die ewige Errettung ist gesichert für alle Gläubigen (Johannes 5,24; 10,27–29; 1. Petrus 1,3–4).
Die Realität der ewigen Verdammnis (Matthäus 25,46; 2. Thessalonicher 1,9; Offenbarung 14,11) steht im Kontrast zum ewigen Leben und unterstreicht die Dringlichkeit der Evangeliumsbotschaft.
Wie zu Beginn in Hebräer 11,1-3 beschrieben, ist der christliche Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft. Diese Botschaft "Die Hoffnung" hat gezeigt, wie sich diese Hoffnung in den Grundlagen des Glaubens, im praktischen Leben und in unserem Denken manifestiert- wenn man will- zu glauben an Jesus Christus.
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Fühlt sich Israel seit dem grössten Massenmord an Juden seit der Shoah, verübt durch die Hamas am 7. Oktober 2023, nicht auch verloren im Sturm unserer Zeit? Als Folge des von der Hamas begonnenen Kriegs und Terrors – mitunter finanziert durch internationale Hilfszahlungen – wird die Welt von einer kollabierenden alten Ordnung erschüttert.
Die Bibel beschreibt genau diesen Sturm und zeigt uns sein Zentrum: Jerusalem, das zum 'Laststein' und Brennpunkt des Konflikts für alle Nationen wird (Sacharja 12 & 14). Doch die Schrift zeigt auch, dass mitten in den tobenden Wellen des Gerichts über die Völker Gott selbst ein sicherer Hafen für alle ist, die ihm vertrauen (Joel 4).
Sein Wort ist der Anker, der uns festhält. Es verspricht nicht nur Schutz im Sturm, sondern auch den sicheren Anbruch eines neuen Tages: Die endgültige Wiederherstellung, in der sein Volk für immer und in Frieden im verheissenen Land verwurzelt sein wird (Amos 9).





In einer Zeit, in der Antisemitismus wieder zunimmt, ist es für Christen wichtiger denn je, die besondere und ewige Rolle des Volkes Israel im Heilsplan Gottes zu verstehen. Es geht dabei nicht um Politik, sondern um die Treue Gottes zu seinem Wort. Jesus selbst sagte: „Das Heil kommt von den Juden“ (Johannes 4,22).

Offenbarung 22,16; Sacharja 14,3-4; Joel 4,16

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