die Hoffnung

Die gute Nachricht

Das Wort «Evangelium» heisst wörtlich gute Nachricht. Es ist kein Programm und keine Anleitung, sondern eine Meldung: Etwas ist geschehen, und es betrifft dich.

Im Kern sind es vier Punkte.

Noch ist Nacht. Der Morgenstern leuchtet schon — bis der Tag anbricht. Offenbarung 22,16; 2. Petrus 1,19 Noch ist es nicht Tag. Aber das Licht ist schon da. Maleachi 3,20 Einmal wird die Sonne nicht mehr das Licht sein, das gebraucht wird. Jesaja 60,19 Bleibe bei uns, denn es will Abend werden. Lukas 24,29
  1. Gott ist Mensch geworden

    Der Schöpfer aller Dinge kam selbst in diese Welt, in der Person Jesu Christi. Er ist der verheissene Messias, der Sohn Davids, der in den alttestamentlichen Zusagen an Abraham und an David angekündigt wurde. Nicht ein Gesandter, sondern er selbst. Johannes 1,1–14
  2. Er starb für unsere Schuld

    Am Kreuz starb er stellvertretend und bezahlte, was wir nicht bezahlen konnten. Paulus fasst das ganze Evangelium in drei Gliedern zusammen: Christus starb für unsere Sünden, er wurde begraben, er ist auferstanden. Das mittlere Glied klingt nebensächlich und ist es nicht — ein Begräbnis heisst, dass jemand wirklich tot war. 1. Korinther 15,3–4
  3. Er ist auferstanden

    Am dritten Tag stand er von den Toten auf. Damit ist erwiesen, dass Sünde und Tod nicht das letzte Wort behalten. Ohne diesen Punkt wäre alles andere nur eine schöne Geschichte. 1. Korinther 15,20
  4. Er kommt wieder als König

    Christus kam nicht nur als Retter für das Jetzt, sondern als der verheissene König. Er wird wiederkommen und sein Reich sichtbar aufrichten. Darauf läuft die ganze Geschichte hinaus — bis zur endgültigen Wiederherstellung der Schöpfung. Offenbarung 19,11–16

Für wen gilt das

Die Schrift spricht davon, dass Christus für die Sünden aller Menschen gestorben ist. Die Einladung richtet sich an das ganze Menschengeschlecht, ohne Vorbehalt und ohne Auswahl.

Jesaja 53,6; Johannes 3,16; 1. Johannes 2,2

Wirksam wird dieses Opfer für den Einzelnen aber dort, wo jemand darauf antwortet. Gottes Angebot ist allgemein verfügbar. Es entfaltet seine Wirkung im Leben eines Menschen, wenn er ihm glaubt.

Das heisst: Niemand ist ausgeschlossen. Und niemand ist automatisch drin.

Warum das gute Nachricht ist

Weil nichts davon von dir abhängt. Es steht nicht am Anfang, was du tun musst, sondern was bereits getan ist.

Eine ehrliche Diagnose klingt zunächst hart. Aber je klarer man sieht, wie tief das Problem geht, desto grösser wird die Lösung. Gott hat eine Brücke über einen Abgrund gebaut, den niemand von uns überqueren konnte.

Der Anfang ist keine Leistung, sondern eine Nachricht.

Und wenn du das für dich annehmen willst

Dann geht es nicht um einen Beitritt und nicht um ein Formular, sondern um eine Entscheidung, die man selbst trifft. Wie das aussieht, steht auf der nächsten Seite.

Wie werde ich Christ?

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